Winter an der Southcoast
Heute war mal wieder so ein Tag wie Seide. Warm und mild lacht die Wintersonne aus einem azurblauen, wolkenlosen Himmel. Eine kaum merkliche Brise aus dem Norden umschmeichelt alles mit einem frischen Hauch. Das Meer ist tiefblau, scheint flach wie ein Brett und auf der scharfgezeichneten Horizontlinie gleitet unwirklich langsam ein Schiff seinem fernen Ziel entgegen.

Es ist Urlaubszeit und an den Stränden genießen die Urlauber aus dem kalten Inland die Sonne und tummeln sich in den warmen Brechern des anrollenden Ozeans. Die Natur selber hält auch keinen Winterschlaf, kleidet sich weiterhin in sattes Grün und verziert die Landschaft mit den rot blühenden Coral- und Mahagoni-trees und überall wuchern Bougainvillae mit Tausenden von Blüten in den verschwenderischsten Farben.
Dies sind die Tage, an denen uns wieder bewusst wird, in welch paradiesischer Umgebung wir leben und warum wir, unter anderem , hierhin verzogen sind. Und an solchen Tagen erscheinen die Probleme der Welt so weit entfernt, wie sie entfernungsmässig ja wohl auch sind. Selbst die riesigen südafrikanischen Probleme, Armut, Aids, Bildungsdefizit und Kriminalität erscheinen angesichts des lieblichen Umfelds weniger brisant.
Über diese Probleme schreibe ich auch mal was, aber erst, wenn’s Wetter schlechter wird und das kann noch etwas dauern.

Es ist Urlaubszeit und an den Stränden genießen die Urlauber aus dem kalten Inland die Sonne und tummeln sich in den warmen Brechern des anrollenden Ozeans. Die Natur selber hält auch keinen Winterschlaf, kleidet sich weiterhin in sattes Grün und verziert die Landschaft mit den rot blühenden Coral- und Mahagoni-trees und überall wuchern Bougainvillae mit Tausenden von Blüten in den verschwenderischsten Farben.Dies sind die Tage, an denen uns wieder bewusst wird, in welch paradiesischer Umgebung wir leben und warum wir, unter anderem , hierhin verzogen sind. Und an solchen Tagen erscheinen die Probleme der Welt so weit entfernt, wie sie entfernungsmässig ja wohl auch sind. Selbst die riesigen südafrikanischen Probleme, Armut, Aids, Bildungsdefizit und Kriminalität erscheinen angesichts des lieblichen Umfelds weniger brisant.
Über diese Probleme schreibe ich auch mal was, aber erst, wenn’s Wetter schlechter wird und das kann noch etwas dauern.
blackconti - 9. Jul, 21:57

....findet Bahn-Chef Hartmut Mehdorn die Forderung seiner Angestellten nach einer Gehaltserhöhung. Besonders die Forderung nach Anhebung der Einstiegsgehälter von z.Zt. 1400 Euro auf 1938 Euro im Monat, d.h. um 38% - also nein, das ist ja wirklich „geradezu irrwitzig“.
Miss Erfolg
Ein schönes Lehrstück, wie unverfroren sich die Parteien der öffentlich- rechtlichen Medien bedienen, um selbst parteiinternes Machtgerangel propagandistisch zu beeinflussen, konnte man gestern Abend bei „Report aus München“ bewundern.
Nun sieht man fünf Minuten lang Brathähnchen in Massentierhaltung zusammengepfercht, in Nahaufnahme wankend, federnlos, zum Gotterbarmen. Dazwischengeschnitten ( zoom in ) Horst Seehofer, grinsend, mehrmals. Dazu der Kommentar aus dem off ( klagend): EU-Expertenkommission..., Vorsitz..., Seehofer begrüßt..., Seehofer..., Seehofer... Schnitt: Bio-Bauer streichelt Brathähnchen, ist nur glücklich, wenn seine Hühner glücklich sind. Schnitt: Brathähnchen noch enger zusammen, noch erbärmlicher. Seehofer-Standbild , noch grinsender. Kommentator sagt, dass Seehofer Kommentar ablehnt. Dafür aber EU-Grüne, die EU-Richtlinie auch nicht gut findet. Noch mal Seehofer , grinsend. Noch mal Bio-Bauer. Streichelt ganz dicke, ganz weisse Hühner. Komisch, der sieht fast aus wie Erwin Huber – aber das bilde ich mir wohl nur ein.
Hier in Südafrika befördern private Sammeltaxis die (schwarze) Bevölkerung von A Nach B. Öffentliche Nahverkehrssysteme gibt es nur im Bereich der großen Städte und auch diese sind nur unzureichend ausgebaut, sodass dort ebenfalls diese Sammeltaxis das Massentransportmittel der Wahl sind. Die Gewerkschaften haben also die Taxifahrer zur Unterstützung des Streiks aufgefordert. Am Mittwoch war nun zum Generalstreik aufgerufen und alle o.a. Tätigen sollten sich auf Großkundgebungen in den Städten versammeln. Verwundert rieben sich die Verantwortlichen die Augen, da sich statt der erwarteten Tausenden von Demonstranten nur einige Hundert erschienen waren. Es streikten halt auch die Taxifahrer, wie gewünscht, und somit konnten die zumeist außerhalb der Städte in Townships lebenden Schwarzen die Kundgebungen nicht erreichen. Ach ja, Planung in Afrika.
Auf diese Nachricht fällt dem SPD-Landesvorsitzenden von Niedersachsen Garrelt Duin nichts Besseres ein als nachzutreten: „Das sind frustrierte Karrieristen!“, welche sich vergeblich um höhere Parteiämter beworben hätten und denen man keine Träne nachweine. Deren Kritik am sozialen Profil der SPD, so Duin, nähme er nicht ernst.
