Sardine Run

Jedes Jahr um diese Zeit warten wir hier an der Küste auf das Eintreffen der Sardinen.
Unter der Bezeichnung „Sardine Run“ kann hier ein einmaliges Naturphänomen beobachtet werden – wenn sie denn kommen , die Sardinen - und in manchen Jahren kommen sie einfach nicht. Vielleicht auch dieses Jahr, aber noch hoffen und warten wir.




„Sardine Run“ , das sind Milliarden von Sardinen, die in riesigen Schwärmen vom Kap nach Norden ziehen und hier an der South Coast durch die vorgelagerten Riffe bis dicht an die Küste gedrängt werden. In ihrem Gefolge machen dann zu Hunderten zählende Delphinschulen, Schwärme von Raubfischen wie Barracudas und Thunfische sowie Kap-Robben Jagd auf die silbernen Fische. Unzählige Haie aller Art wiederum jagen dann die Jäger.




Aus der Luft werden die Fischschwärme von Kap-Tölpeln begleitet und attackiert. Sie stürzen sich mit angelegten Schwingen, Pfeilen gleich, senkrecht ins Meer und stoßen mehrere Meter tief in die Sardinenschwärme um sich ihren Anteil an der Beute zu sichern. Das Meer kocht förmlich bei diesem aufgeregten, großen Fressen und ist, da vom Ufer aus gut zu beobachten, ein faszinierendes Schauspiel.



Natürlich beteiligen sich auch Menschen an der Jagd. Sogenannte „Netters“ fahren mit kleinen Booten hinaus zu den Schwärmen und füllen ihre Netze in kürzester Zeit bis zum Rand.
Die Fotos habe ich, mangels eigener( wie auch, da ich weder tauche, noch so ein Riesenobjektiv besitze?) der Web-Site der Sardine-Run-Association entnommen, wo es noch mehr gibt.
blackconti - 28. Jun, 18:41












Der TV-Rechtehandel für die Übertragung der WM –Spiele führt zu merkwürdigen Konstellationen. So werden hier in Südafrika alle Spiele von dem Pay-TV- Anbieter DSTV – Supersport übertragen. Die hier ebenfalls über Pay-TV empfangbaren deutschen Programme von ARD und ZDF werden während der Liveübertragungen sowie eine Stunde vor und nach dem Spiel abgeschaltet, weil die deutschen Sender keine Übertragungsrechte für z. B. das südliche Afrika erhalten oder erworben haben. Das wäre ja soweit verständlich, wenn es da nicht noch das staatliche südafrikanische Programm SABC gäbe. Das ist frei empfangbar und sendet alle Spiele live über die normalen Antennen, denn es gibt hier ein Mediengesetz, wonach definierte Großereignisse wie die WM oder Olympische Spiele usw. jedermann unverschlüsselt und ohne zusätzliches Entgeld im TV zugänglich sein muss. So ein Gesetz gibt es, meine ich mich zu erinnern, auch in Deutschland. 





























D.h., der PC ist für ein paar Tage außer Haus, und darum :-) fliegen Frau Blackconti, die übrigens letzten Mittwoch ihren sechzigsten Geburtstag feierte, und ich für eine Woche nach Mauritius. Ich bin sicher, Sie werden die nächste Woche auch ohne meine Blogbeiträge gut überstehen. Das Wetter soll ja auch in Deutschland endlich besser werden. In diesem Sinne: Ein schönes Pfingstfest!
...und deshalb genügt es jetzt nicht mehr, dass jede Nachrichtensendung zu 50% aus Papst besteht ( Papst – die ersten hundert Tage; Papst und die lustige Weltkatholikenjugend; Papst – das erste Jahr; Papst – 5000 Jahre Schweizer Garde usw.), nein, jetzt werden die Nachrichten einfach verschoben, weil wir als Papst von den Polen so geliebt werden. Halleluja – ich fasse es nicht mehr. Wie wäre es mit einem eigenen Papstkanal im Kabelnetz? Das ist doch bestimmt möglich. Die Fangemeinde könnte ihm 24 Std. rund um die Uhr zujubeln und wem’s am Arsch vorbeigeht hätte seine Ruhe. Um Missverständnissen vorzubeugen, ich messe dem Papst in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle in Fragen der Ethik und Moral zu. Die fortwährende jubelnde Medienpräsenz allerdings ist kaum mehr zu ertragen
